Review: craftbeer Magazin

taste-that-beer.de hat das Magazin für Braukunst, die craftbeer, seit der ersten Ausgabe abonniert. Nach Erscheinen der zweiten Ausgabe vor ein paar Wochen wird es langsam Zeit, Euch dieses Magazin etwas näher zu bringen und vorzustellen.

Der Preis

Die craftbeer ist in allen gut sortierten Zeitschriftenläden erhältlich und erscheint alle zwei Monate zu einem Einzelpreis von 7,50 €.  Damit gehört das Magazin zwar nicht gerade zu den günstigsten, befindet sich aber in Anbetracht des 2-Monats-Rhythmus durchaus noch im bezahlbaren Rahmen.

Das Abo

Natürlich gibt’s die craftbeer auch im Abo. Beim Jahresabo für 39,90 € liegt der Preis einer Ausgabe dann bei 6,65 €. Zum Start der craftbeer gab es eine besondere Prämie beim Abschluss eines Jahresabos: Ein Craft-Beer-Probierset mit 9 Flaschen. Zwischenzeitlich ist die Aktion jedoch ausgelaufen. Als Prämien stehen nun u.a. ein Craft-Bier-Paket (Wert: ca. 17,00 €) mit 6 Flaschen, ein Genuss-Paket von Decker Bier (Wert ca. 27,00 €), diverse Gutscheine (ca. 10,00 €) oder ein Jahres-Freiabo anderer Zeitschriften des Verlages zur Auswahl.

Wer sich noch nicht für ein Jahresabo entscheiden kann, hat noch die Möglichkeit, ein Probeabo zu wählen, welches 3 Hefte zum Preis von 2 beinhaltet und 15,00 € kostet.

Das Magazin

Die erste Ausgabe des Magazins umfasst ca. 113 Seiten. Der „Einband“ besteht aus etwas dickerem Hochglanzpapier, das Innere ebenso aus relativ schwerem und leicht glänzenden Papier.

Die zweite Ausgabe unterscheidet sich haptisch dagegen nochmal sehr von der Ersten und gefällt noch besser: Das Cover ist ebenfalls dickes Papier, doch ist es leicht rau mit Hochglanz-Elementen. Die inneren Seiten sind matt und muten ein wenig an Recycling-Papier an, jedoch haptisch und beim Lesen deutlich angenehmer.

Rein von der Aufmachung her gefällt die craftbeer und hat ein gutes Verhältnis zwischen großen Fotos und Überschriften sowie kleingeschriebenen Artikeln. Insgesamt ein klares, modern wirkendes Magazin.

Ebenso hält sich der Werbe-Anteil in Grenzen und wirkt nicht störend. Die vorhandene Werbung konzentriert sich auf Craft-Bier-Shops und Food-Themen. Schön dabei ist die Tatsache, dass es auch den ein oder anderen Gutscheincode für eine Erstbestellung in besagten Shops gibt. Das ist an sich clever gemacht; denn so kann der geneigte Leser, nachdem er im Magazin geschmökert hat, auch gleich das Verlangen auf Craft-Bier in einem Shop stillen

Inhalte

Auf der ersten Seite stellt sich das Team rund um die craftbeer vor. Man merkt es und kauft es ihnen ab: hier sind die Leute mit Spaß und Leidenschaft am Werk.

Das Inhaltsverzeichnis gliedert sich grob in folgende Kategorien:

  • Aktuelles
  • Bierszene
  • Bier-Katalog
  • Wissen & Zubehör
  • Food-Pairing

Die entsprechenden Artikel sind alle gut geschrieben. Rechtschreib- und Tippfehler sind uns keine aufgefallen; jedenfalls keine offensichtlichen. Hier klappt das mit dem Korrekturlesen. Über kleinere Fehler kann man daher auch mal hinweg sehen. So stimmt bspw. die Seitenzahl im Inhaltsverzeichnis nicht mit der des tatsächlichen Artikels überein (so soll man laut Inhalt die „Bier-Stile erklärt“ auf Seite 98 finden, tatsächlich aber ist der Artikel aber auf Seite 74).

Die Bier-Tests sind kurz und knackig gehalten, aber ausreichend informativ. Sie spiegeln eine gute Geschmacksvorstellung wieder. Im Selbsttest konnten wir bereits das ein oder andere Bier aus dem Magazin nachtesten und fanden uns größtenteils in den Beschreibungen und Erläuterungen wieder.

Besonders gefällt uns am Ende eines Tests das „Das passt“, eine Empfehlung der Redaktion über Speisen oder weitere Getränke, die zum getesteten Bier passen.

Unsere Highlights

An dieser Stelle wollen wir das ein oder andere persönliche Highlight aus den zwei Ausgaben erwähnen:

Bier-Stile erklärt (Ausgabe 1 & 2)

Sowohl in Ausgabe 1 als auch in Ausgabe 2 werden unter „Bier-Stile erklärt“, wie der Name schon sagt, einzelne Bier-Stile ausführlich unter die Lupe genommen und so allerlei dazu erzählt.

Woher kommen sie? Was haben wie mit anderen Stilen gemeinsam?

Behandelt wurden in den zwei Ausgaben bisher

  • Pils/Pilsener
  • Weizenbier / Weißbier
  • Bockbier und Doppelbock
  • India Pale Ale
  • English Porter
  • Irish Stout

Braukits (Ausgabe 2)

Unter dem Motto „Mach’s dir doch selbst!“ werden Bier-Braukits unter die Lupe genommen. Jedoch nicht nur die „klassischen“ Kits, die aus einem Fass und den Zutaten bestehen, sondern auch ausgefallenere Methoden. So gibt es beispielsweise für den Trinkwasser-Sprudler „Soda Stream“ ein Bier-Konzentrat. Ebenso wird eine Anleitung getestet, in der das Bierbrauen im Thermomix von Vorwerk erklärt wird. Und da wir selbst Zugriff auf einen Thermomix haben, wird dies taste-that-beer.de sicherlich selbst auch mal versuchen.

Bier-Fakten (Ausgabe 1) & Kurioses (Ausgabe 2)

Hinter diesen Kategorien verbirgt sich genau das, was man erwartet. Interessante Fakten und Kuriose Funde rund um’s Bier.

So gaben laut einer Umfrage 17 % der Männer an, lieber einen Monat auf Sex als auf Bier zu verzichten.

Es gibt eine Webseite, die einem Bier-Alternativen zu zu seiner Lieblingssorte vorschlägt.

Und steckt nicht in jedem von uns ein kleiner Cenosillicaphobiker?

Food-Pairing (Ausgabe 1 & 2)

Nicht nur das Thema Bier wird ausgiebig behandelt, es werden auch leckere Rezepte vorgestellt die förmlich danach schreien, nachgekocht zu werden.

Da ist für jeden etwas dabei. Sowohl Grillrezepte für Spareribs, Burger, Fisch und Beilagen, als auch leichte Salate und Pastagerichte. Natürlich immer mit der perfekten Bier-Begleitung!

Fazit

Die craftbeer ist ein für Bier-Freunde empfehlenswertes Magazin mit interessanten Artikeln. Allerdings muss man sich im Klaren sein, dass das Konsumieren der craftbeer das Verlangen nach Craft-Bier ungemein steigert.

 

Info: Bei diesem Blog-Beitrag handelt es sich um keine Werbung. Es spiegelt ausschließlich die Meinung des Autors wieder.

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